colour me summer

Holiday

So, das ist er also. Der vorraussichtlich letzte Blockeintrag, bevor ich wieder in Deutschland eintreffe. Heute hatten wir unseren letzten Tag im Lab. Ein paar Lobe unseren selbstgemachten Obstsalat betreffend und einige Umarmungen später, hatten wir also auch den Abschiedsteil unseres Aufenthalts hier gemeistert. Ab morgen ist dann Urlaub. Also nicht so, wie wir ihn jetzt schon immer wieder zwischen der Laborarbeit hatten, sondern richtig echter - mit viel Rumreisen - Urlaub. Am Dienstag hole ich Vincent vom Flughafen ab. Eine Woche Kapstadt. Eine Woche Gardenroute. Eine Woche Mal-schauen-was-das-Leben-bringt. Und dann geht es auf und zurück nach Deutschland.

Also bis gleich!

p.s.: Ich komme übrigens am 24.03 wieder an.

Happy Valentine

Es ist wirklich nicht leicht diesem hier sehr rosa zelebrierten Festtag zu entgehen. Überall sind Pärchen. Ich habe das mal gekonnt ignoriert und bin mit ein paar Freunden zu den cristal pools gewandert. Das sind, wie soll man sagen, eine Art „Gumpen“. Becken, die in den Bergen von einem Fluss zwischen den Felsen gespeist werden. Diese Pools sind umgeben von Klippen, von denen man – die Höhe ist je nach Belieben wählbar – herunter ins kühle Nass springen kann. Ich habe mir die geschätzten 5m, gefühlten 10m ausgesucht. Das hat mir aber auch gereicht und ich war froh, dass ich meinem Bikini noch an hatte als ich wieder aufgetaucht bin.

So weit so gut.

Noch zwei Wochen um Labor.

Dann kommt Vincent.

Essen, Essen, Essen

Oh ja, in der letzten Woche habe ich viel gegessen. Wenn man hier etwas wirklich gut machen kann, dann ist es Mampfen bis zum Umkippen. Wir waren im Café Africa - all you can eat mit spezial afrikanischen Delikatessen; zum Afternoon Tea im Mount Nelson - all you can eat (süße Schokoladen-quitsche-rosa-mein-Magen-klebt-gleich-zusammen-Nachspeisen) und all you can drink  (wirklich guter exklusiver Tee). Am Wochenende sind wir dann nach Langebaan gefahren. Eigentlich hatte ich mir den Beginn meiner legendären Kite-Surf-Karriere dort erhofft, aber aus Mangel an Wind musste das leider verlagert werden und wir haben uns stattdessen schön an den Strand gebrezelt. Am Abend waren wir dann bei einem Fisch-Braai. Bei „Die Strandlooper“ bekommt man 10 Gänge Seafoot serviert, frisch auf der Grillstelle am Stand, vor den Augen aller Gäste zubereitet. Getränke kann man selbst mitbringen. Baie lekka!

Langsam aber sicher neigt sich mein Aufenthalt hier in Cape Town dem Ende zu. Ich bleibe zwar noch 6 Wochen hier, aber alles wird zählbar.

Die Wochen, die Tage, die Wochenenden, mit den Ausflügen, die für diese geplant sind.

Die Zeit, die ich mit den Leuten hier aus der Lodge noch verbringen kann. Die Zeit, die für unsere Labortests übrig bleibt. Die Zeit, die ich noch habe um dieses schönen Land weiter zu entdecken.

AIDS 2010

So, jetzt fängt der Außenwirksamkeitsteil unserer Doktorarbeit an. Wir sind grade dabei unseren Abstrakt für die internationale AIDS-Konferenz im Juli in Wien einzureichen und uns auf Stipendien für die Teilnahme daran zu bewerben. Nebenbei spielen wir noch ein bisschen am NucliSENS easyMAG mit den dried blood spots, in der Hoffnung, dass wir in den letzten drei, uns im Labor verbleibenden, Wochen noch einige positive Ergebnis mit dem Umgang dieser zum Nachweis der Viruslast erzielen können.

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